DNS und Domains
RDAP und Whois
Die zwei Wege, eine Registry zu fragen, wer eine Domain hält: Whois, das alte Textprotokoll auf Port 43, und RDAP, sein JSON-Nachfolger über HTTPS.
Whois ist die ursprüngliche Abfrage: Verbindung zum Server der Registry auf Port 43, Domainnamen senden, freien Text zurückbekommen, in dem Format, das diese Registry eben benutzt. RDAP hat es bei den meisten Registries abgelöst, mit einer JSON-API über HTTPS, einem einheitlichen Format und einer Bootstrap-Datei bei der IANA, die sagt, welchen Server man für welche Endung fragen muss.
Beide liefern ungefähr dieselben Fakten: Registrar, Daten, Statuscodes, Nameserver, ob die Domain signiert ist. Seit der DSGVO werden Name und Kontaktdaten des Inhabers von fast jeder europäischen Registry verborgen und nur auf deren eigener Website gezeigt, oft nach einem Captcha.
Nicht jede Registry bietet RDAP an. Für .lu, .be und .eu brauchen Sie weiterhin Whois auf Port 43, und die drei Registries begrenzen die Abfragerate pro Adresse. Für .com, .net, .org, .fr, .nl und die meisten anderen ist RDAP der Weg.